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Ein Blaulicht leuchtet.

Ein Blaulicht leuchtet. © Friso Gentsch/Archiv

Kriminalität

Eitelkeit wird Graffiti-Sprayer zum Verhängnis

Weil er voller Bewunderung sein eigenes Werk fotografiert hat, ist die Bundespolizei am Hauptbahnhof Hannover einem Graffiti-Sprayer auf die Spur gekommen. Wie ein Polizeisprecher sagte, leisteten der 20-Jährige und dessen 53 Jahre alter Vater bei einer anschließenden Hausdurchsuchung in der Nacht zum Freitag massiven Widerstand.

Hannover. Dabei wurden zwei Beamte verletzt, einer davon schwer. Der Polizist erlitt einen Fingerbruch und einen Bänderabriss.

Ein Lokführer hatte die Beamten am Donnerstagabend alarmiert, weil es ihm verdächtig vorkam, dass der 20-Jährige eine mit Graffiti beschmierte S-Bahn fotografierte. Eine Streife nahm den als Sprayer bekannten Mann kurz darauf fest. Auf dem Handy des 20-Jährigen entdeckten die Beamten weitere illegale Graffiti. Trotz des Widerstands bei der Durchsuchung konnten die Beamten mehrere elektronische Speichermedien beschlagnahmen.

Es bestehe der Verdacht, dass sich darauf Beweise für zahlreiche weitere illegale Graffiti des 20-Jährigen befinden, sagte der Polizeisprecher. "Dass der Sprayer aus Eitelkeit seine Werke fotografiert hat, könnte für ihn am Ende sehr teuer werden." Es drohten nicht nur strafrechtliche Konsequenzen, sondern auch erhebliche Schadenersatzforderungen.

dpa


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