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Continental-Hauptverwaltung.

Continental-Hauptverwaltung. © Holger Hollemann/Archiv

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Einstiegsqualifizierungen bei Continental: 30 Flüchtlinge

Der Technologiekonzern Continental bietet zurzeit 30 geflüchteten Menschen Einstiegshilfen in den Arbeitsmarkt. Die Flüchtlinge durchlaufen Programme zur Einstiegsqualifizierung, die ihnen die Ausbildungsreife bringen sollen, teilte Conti am Dienstag mit.

Hannover. Die 30 Leute seien bundesweit verteilt an elf Konzern-Standorten, auch die Conti-Reifenhandelstochter Vergölst zählt dazu. Die Programme laufen unter anderem in Hannover, Regensburg, Korbach und Ingolstadt. Die meisten Flüchtlinge kommen aus Syrien, sagte eine Sprecherin - es folgten der Iran und Afghanistan, aber auch Menschen aus Somalia und Mali seien dabei.

Schwerpunkt der Praktika sei die Sprachkompetenz, es gehe aber auch um eine Sensibilisierung für Arbeitsabläufe in Großunternehmen. Viele der Flüchtlinge seien nur Strukturen in kleineren Dimensionen gewohnt, etwa aus Handwerksbetrieben.

Zuletzt legten zahlreiche Großkonzerne Programme für Flüchtlinge auf. Doch wie viele geflüchtete Menschen inzwischen tatsächlich dauerhaft Arbeit in der deutschen Unternehmenslandschaft gefunden haben, lässt sich nur schwer beziffern - auch, weil die Wege und Hintergründe dieser Menschen nicht immer lückenlos im Personalwesen erfasst sind.

So meldete Daimler beispielsweise kürzlich, dass 2015 mindestens neun Flüchtlinge eingestellt worden seien. Nach der Sommerpause werden noch einmal 30 hinzukommen, hieß es Ende Juli. Der Autobauer hat außerdem 50 zusätzliche Ausbildungsplätze für Flüchtlinge zugesagt.

dpa


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