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Natur

Eine Milliarde Jahre alter Findling geborgen

Ein mehr als 30 Tonnen schwerer und über eine Milliarde Jahre alter Findling beschäftigt die Wissenschaftler des Geologischen Dienstes Niedersachsen. Wie das zuständige Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie am Freitag mitteilte, wurde der Riesenstein bereits am Donnerstag aus einem Acker bei Lohne (Kreis Vechta) ausgegraben.

Lohne. Er war vor einem halben Jahr von einem Landwirt entdeckt worden und gehört den Angaben zufolge zu den größten Findlingen in Nordwestniedersachsen.

Der Koloss mit 2,50 Metern Breite und Höhe sowie einer Länge von 3,60 Metern wurde während der Saale-Eiszeit vor 200 000 Jahren von Gletschermassen aus Skandinavien ins heutige Niedersachsen transportiert. Geologisch handele es sich um einen Granitgneis-Block, sagte LBEG-Experte Heinz-Gerd Röhling: Das Granit wurde im Lauf der Zeit von anderen Gesteinsschichten überlagert. Unter hohem Druck- und Temperaturschwankungen fanden Mineralumwandlungen statt, so dass sich eine Struktur mit schwachen Streifen herausbildete.

Geologen untersuchen nun den Findling, der als Naturdenkmal gilt. Für jedermann zugänglich liegt er nun vor der Grundschule im Lohner Ortsteil Kroge.

dpa


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