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Natur

Einbeiniger Storch hat jetzt eine Prothese

Monatelang musste Storchenweibchen "Fee" auf einem Bein hinken. Das ist seit Mittwoch vorbei - dank einer eigens angefertigten Prothese.

Rüdershausen. Der im Frühjahr im südniedersächsischen Eichsfeld geschlüpfte Vogel hatte den unteren Teil des linken Beines vermutlich bei einem Unfall verloren. Seit eine Spaziergängerin "Fee", wie sie mittlerweile genannt wird, Anfang August in der Feldmark entdeckt hat, wird die Jungstörchin in der Nabu-Vogelstation Rüdershausen (Kreis Göttingen) von Betreiber Friedrich Schöttelndreier aufgepäppelt.

Damit "Fee" nicht das ganzes Leben mit einem Bein verbringen muss, haben Auszubildende des Fachbetriebes Otto Bock im nahen Duderstadt ihr kostenlos eine Prothese gebaut. Am Mittwoch passte eine Tierärztin der Störchin das Ersatzbein an. Allzu begeistert zeigte "Fee" sich davon allerdings nicht. Sie machte ein paar wackelige Schritte vorwärts, stellte sich dann aber schnell wieder auf das gesunde Bein.

Als die Prothese verkürzt wurde, waren "Fee" und auch Schöttelndreier zumindest vorerst zufrieden. Sein Fazit: "Die Prothese bleibt dran." Unabhängig davon, wie gut die Störchin zurechtkommt, könne sie mit der Beinprothese in der Natur aber nicht überleben, sagte der Nabu-Experte. Denn künstliche Gliedmaßen müssten alle zwei Wochen fachgerecht gereinigt und neu angepasst werden. Er suche jetzt nach einer geeigneten Einrichtung, in der "Fee" dauerhaft leben kann


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