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Die Luftaufnahme zeigt das VW Werk in Wolfsburg.

Die Luftaufnahme zeigt das VW Werk in Wolfsburg. © Julian Stratenschulte/Archiv

Auto

Ein Jahr Abgas-Skandal: VW kämpft an allen Fronten

Ein Jahr nach dem Ausbruch des Abgas-Skandals kämpft der VW-Konzern an so vielen Fronten wie nie zuvor. In der Affäre um weltweit elf Millionen manipulierte Dieselautos sind allenfalls frühe Etappen genommen.

Wolfsburg. So kostet ein erster Vergleich in den USA bis zu 14,7 Milliarden Dollar (aktuell 13,1 Mrd Euro). Es drohen aber weitere Zivilklagen und auch strafrechtliche Folgen.

Beim Rückruf der Fahrzeuge mit dem Motor EA 189 hat der Konzern zwar rund die Hälfte der für Europa nötigen Genehmigungen erhalten. Doch ursprünglich sollte die Rückrufaktion bis Ende 2016 abgewickelt sein.

Die Braunschweiger Staatsanwaltschaft ermittelt inzwischen gegen 30 Beschuldigte. Auch intern bemüht sich VW weiter um Gewissheit zur Schuldfrage, doch erste Ergebnisse gibt es frühestens zum Jahresende.

Im Alltagsgeschäft blieb immerhin der befürchtete Absatzeinbruch aus. Aber mit rund 1,6 Milliarden Euro Nachsteuerverlust wurde 2015 zum verlustreichsten Jahr in der rund 80-jährigen VW-Konzerngeschichte.

Zu allem Überfluss muss sich VW mitten in der Krise für branchenweit gewaltige Herausforderungen wappnen: Autopilot-Funktionen sollen das Steuern überflüssig machen, die Digitalisierung macht Autos zu Apps auf Rädern. Die E-Mobilität trifft Verbrennungsmotoren, an deren Bau Tausende Jobs nicht nur bei VW hängen. Ein "Zukunftspakt" soll der VW-Belegschaft daher noch in diesem Jahr neue Sicherheiten bringen.

dpa


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