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Immobilien

Eigentumswohnungen in manchen Städten weiter günstig

Trotz bundesweit steigender Preise sind Eigentumswohnungen in Städten wie Hannover, Bremen oder Braunschweig im Verhältnis zum örtlichen Mietniveau noch besonders niedrig.

Hannover. Das ist das Ergebnis der am Donnerstag veröffentlichten Postbank-Studie "Wohnatlas 2016 - Leben in der Stadt". Kurzfristige Preissteigerungen seien in diesen Städten zudem kaum zu erwarten, urteilte die Postbank. Sie hat die Wohnungsmärkte in den 36 bundes- und landesweit größten Städten untersuchen lassen. Im Fokus stand die Entwicklung der Kaufpreise in Relation zu den Mieten.

Die Mietpreise sind in diesen drei Städten, aber auch in Essen, Mainz, Münster, Rostock, Erfurt oder Frankfurt am Main schon vergleichsweise hoch, während die Immobilienpreise noch moderat sind. Hier liegt der Quadratmeterpreis für Eigentumswohnungen um zehn Prozent unter dem aufgrund der Mieten erwarteten Niveau. In diesen Städten ist ein Investment in Wohneigentum daher nach Ansicht der Autoren der Studie noch attraktiv. In den meisten anderen Metropolen ist das Wohnen zur Miete für Durchschnittsverdiener oft die günstigere Option.

Eine Analyse der Entwicklung von Miet- und Kaufpreisen zwischen den Jahren 2005 bis 2015 kommt für die 36 untersuchten Städten zum Ergebnis: eine Mietsteigerung um 1 Prozent bewirkt im Schnitt einen Anstieg des Kaufpreises um 1,2 Prozent.

dpa


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