Navigation:
Kriminalität

Ehemann gesteht Doppelmord von Lüneburg

Ein wegen Doppelmordes angeklagter Mann hat vor dem Landgericht Lüneburg gestanden, seine Frau und ihre Freundin erstochen zu haben. Anders als von der Staatsanwaltschaft dargestellt habe es sich aber nicht um eine geplante Tat gehandelt, hieß es in einer Erklärung, die der Anwalt des 38-Jährigen am Donnerstag verlas.

Lüneburg. Auch habe er die Nachbarin nicht erstochen, weil er sie für die Trennung von seiner Frau und deren geplanten Übertritt zum Christentum verantwortlich gemacht habe, wie es die Anklage sieht.

Am Tat-Sonntag sei der Angeklagte, ein aus dem Irak stammender Jeside, unter Druck gesetzt worden, den christlichen Glauben anzunehmen. Jesidentum sei Teufelsanbeterei, habe seine Frau gesagt. Auch die Freundin habe Jesiden als "Gottlose" bezeichnet, hieß es. Die beiden Frauen hätten ihm die Wohnung und auch die Kinder nehmen wollen. Daraufhin habe er versucht, die Freundin seiner 32 Jahre alten Ehefrau vor die Tür zu setzen. Dann sei ein "Handgemenge" entstanden, bei dem er auf die beiden Frauen eingestochen habe.

dpa


Bildergalerien Alle Galerien
Anzeige
Die Bahn verspricht, pünktlicher zu werden - schafft sie das?

Alles über Hannover 96

Spielberichte, Hintergründe, Analysen - lesen Sie hier alles über Hannover 96.

Bilder des Tages

../dpa-InfoLine_rs-images/large/urn-newsml-dpa-com-20090101-140912-99-04060_large_4_3.jpg

Waschtag: Ein niederländischer Kavallerist wäscht zum «Prinsjesdag» den Schweif seines Pferdes. Foto: Martijn Beekman

zur Galerie