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Ein Ehering wird angesteckt.

Ein Ehering wird angesteckt. © Friso Gentsch/Archiv

Statistik

Eheleute in Niedersachsen lassen sich seltener scheiden

Die Ehe ist längst nicht für alle Paare ein Bund für das Leben. Doch Niedersachsen hat für das Jahr 2016 weniger Scheidungen zu vermelden als noch im Vorjahr. In ganz Deutschland halten die Ehen länger.

Hannover. Die Zahl der Scheidungen in Niedersachsen ist im vergangenen Jahr geringfügig gesunken. 17 120 Ehen wurden 2016 geschieden, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte. Das sind rund 100 Scheidungen weniger als im Vorjahr. In Bremen veränderte sich die Anzahl kaum - die Tendenz ist im kleinsten Bundesland allerdings seit zwei Jahren steigend. Reichten im Jahr 2015 noch 1393 Paare die Scheidung ein, waren es im vergangenen Jahr 1419.

Im Bundesdurchschnitt ging die Zahl der Scheidungen um 0,6 Prozent zurück. Außerdem halten die Ehen mittlerweile länger: Eine geschiedene Ehe dauerte 2016 im Durchschnitt 15 Jahre und damit einen Monat länger als im Vorjahresdurchschnitt. Die Männer waren bei ihrer Scheidung im vergangenen Jahr durchschnittlich 46,6 Jahre alt, die Frauen genau drei Jahre jünger. Das war im Jahr 1990 noch deutlich anders, damals betrug das Durchschnittsalter bei Männern 38,5, bei Frauen 35,7 Jahre.

Mehr als die Hälfte der im Jahr 2016 in Deutschland geschiedenen Paare hat minderjährige Kinder. Fast 132 000 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren waren somit von der Scheidung ihrer Eltern betroffen.

dpa


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