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Niedersachsen EWE und Ex-Chef Brückmann finden keine gütliche Einigung
Nachrichten Niedersachsen EWE und Ex-Chef Brückmann finden keine gütliche Einigung
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09:34 03.03.2018
Matthias Brückmann, der frühere Chef des Energieanbieters EWE. Quelle: Mohssen Assanimoghaddam/Archiv
Oldenburg

Die Vorstellungen von Brückmanns Anwalt seien für EWE nicht akzeptabel, sagte EWE-Sprecher Mathias Radowski.

Brückmanns Anwalt Bernd-Wilhelm Schmitz hatte den EWE-Anwälten nach eigenen Angaben einen Vorschlag unterbreitet, nach der EWE eine siebenstellige Summe zahlen sollte. Als Grund für die Höhe nannte er Brückmanns Vertrag, der eigentlich bis Mitte 2021 laufen sollte. Das Scheitern der Verhandlung sei bedauerlich, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Der Zivilprozess vor dem Landgericht Oldenburg geht am 15. März weiter. Möglicherweise verkündet der Richter dann auch ein Urteil.

Der Aufsichtsrat des Oldenburger Unternehmens hatte Brückmann im Februar 2017 wegen "einer Vielzahl diverser grober Verfehlungen" mit sofortiger Wirkung aus seinem Amt und dem Unternehmen entlassen. Unter anderem soll Brückmann bei einer EWE-Spende von 253 000 Euro an eine Stiftung des Ex-Boxweltmeisters Wladimir Klitschko gegen Unternehmensregeln verstoßen. Brückmann will mit dem Prozess erreichen, dass seine Kündigung für unwirksam erklärt wird und EWE ihm die ausstehenden Gehälter zahlt. "Wenn er gewinnt, ist Brückmann wieder eingestellt und bekommt etwa eine halbe Million nachträgliche Lohnzahlungen", hatte der damalige Gerichtssprecher Michael Herrmann vor Beginn des Prozesses gesagt.

dpa

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