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Der Haupteingang der EWE AG-Konzernzentrale in Oldenburg.

Der Haupteingang der EWE AG-Konzernzentrale in Oldenburg. © Carmen Jaspersen/Archiv

Energie

EWE stellt interne Unternehmensregeln auf den Prüfstand

Nach Verfehlungen des ehemaligen Vorstandschefs und Korruptionsvorwürfen gegen eine Konzerntochter will der Oldenburger Energiekonzern EWE seine internen Unternehmensregeln verbessern.

Oldenburg. Ziel sei eine Unternehmenskultur, in der Missstände zügig erkannt und behoben werden, erklärte Vorstandsmitglied Michael Heidkamp am Donnerstag bei der Vorstellung des Geschäftsberichts 2016. Die Ressourcen im Compliance-Bereich sollen verstärkt, Mitarbeiter verpflichtend geschult werden.

Mit dem vergangenen Geschäftsjahr zeigte sich die Unternehmensführung zufrieden. "Wir fühlen uns momentan sehr gut aufgestellt für die Zukunft", sagte Finanzvorstand Wolfgang Mücher. EWE erwirtschaftete 2016 einen Gewinn von knapp 333 Millionen Euro - nach einem Minus von rund 9,4 Millionen Euro im Vorjahr. Zu den vorläufigen Zahlen, die EWE Mitte März vorstellte, gibt es keine Abweichungen.

Nach den negativen Schlagzeilen rund um die Entlassung des Vorstandschefs Matthias Brückmann und den Korruptionsvorwürfen gegen Mitarbeiter von EWE Netz will sich der Konzern mit rund 9000 Mitarbeitern nun auf die Zukunft konzentrieren. Um zu einem führenden Energieunternehmen für den Norden zu werden, setzt EWE auf erneuerbare Energien, intelligente Vernetzung und Digitalisierung. EWE ist eine nicht börsennotierte Aktiengesellschaft und überwiegend im Besitz von Städten und Landkreisen in Nordwestdeutschland.

dpa


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