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EEW sieht sich als europäischer Marktführer.

EEW sieht sich als europäischer Marktführer. © Julian Stratenschulte/Archiv

Abfall

EEW-Käufer sucht Co-Investoren

Die neuen chinesischen Besitzer des Müllverbrennungsspezialisten EEW aus Helmstedt sind offen für den Einstieg weiterer Geldgeber. "Das Unternehmen hat Pläne, mögliche strategische Investoren an EEW heranzuführen", teilte die Holding Beijing Enterprises auf Anfrage mit.

Helmstedt/Peking. Bedingung sei es dafür aber, dass man der größte Einzelinvestor bleibe. Der milliardenschwere Zukauf in Deutschland habe zudem den Hintergrund, das Fachwissen der Führungskräfte und moderne EEW-Technologien nach China zu holen.

Anfang Februar hatte die Holding Beijing Enterprises aus dem Reich der Mitte den Müllverbrennungsspezialisten EEW Energy from Waste für 1,438 Milliarden Euro vom schwedischen Investor EQT übernommen. Der Deal ist die bisher größte chinesische Direktinvestition in ein deutsches Unternehmen. EQT hatte die einstige Tochter des deutschen Energieriesen Eon 2012 zunächst mit knapper Mehrheit gekauft und 2015 schließlich ganz übernommen. Der Mutterkonzern Beijing Enterprises gehört der Stadtregierung von Peking. Das Unternehmen betreibt das Müllmanagement der Stadt und ist zugleich Wasser- und Gasversorger. Die chinesische Metropole hat massive Umweltprobleme wie etwa Smog.

EEW sieht sich als europäischer Marktführer. Die Gruppe ist neben Deutschland auch in Luxemburg and den Niederlanden aktiv. Ihre 18 Anlagen können jährlich rund 4,7 Millionen Tonnen Abfall zu Energie machen und umweltschonend beseitigen. Sie erzeugen Prozessdampf für Industriebetriebe, Fernwärme für Wohngebiete und Strom für umgerechnet rund 700 000 Haushalte. Selbst der Abfall des verbrannten Abfalls wird anschließend weiter verwendet, vor allem im Straßenbau.

dpa


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