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Unfälle

Drei Tote bei Unfall mit Rettungsfahrzeug im Emsland

Ein Krankenwagen sollte einem 59-Jährigen im Emsland eigentlich zu Hilfe eilen - doch auf dem Weg ins Krankenhaus prallt der Wagen gegen einen Baum. Der Patient und zwei weitere Menschen sterben. Immer wieder sind Einsatzfahrzeuge in schwere Unfälle verwickelt.

Langen. Bei einem Unfall mit einem Rettungswagen im niedersächsischen Langen sind drei Menschen getötet worden. Das Fahrzeug kam nach Angaben der Polizei am frühen Donnerstagmorgen in einer Kurve von der Straße ab und prallte frontal gegen einen Baum. Noch am Unfallort starben der 21 Jahre alte Fahrer, sein 33-jähriger Begleiter und ein 59 Jahre alter Patient.

Die Frau des Patienten folgte dem Wagen nach einigen Minuten und musste an der Unfallstelle von Seelsorgern behandelt werden.

Warum der Wagen von der Straße abkam, war zunächst unklar. Glatt war es in der Nacht nicht, sagte ein Polizeisprecher am Morgen. Die Fahrbahn sei aber nass gewesen. Die Einsatzkräfte gaben die Straße am frühen Morgen nach stundenlanger Sperrung wieder frei. Die Ermittler wollen sich die Unfallstelle nun noch einmal im Hellen ansehen, sagte der Sprecher. Den genauen Hergang zu rekonstruieren sei aber schwierig.

Rettungswagen und Polizeiwagen waren bei Einsätzen in der Vergangenheit immer wieder in schwere Unfälle verwickelt. In Hannover starb am Sonntag eine 18-jährige Pizzabotin, weil sie auf ihrem Roller frontal mit einem Polizeiauto zusammenprallte. Im Juli 2015 kamen der 23-jährige Fahrer eines Krankenwagens und ein 21 Jahre alter Autofahrer in der Nähe von Wittmund ebenfalls bei einem Frontalzusammenstoß ums Leben. dpa


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