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Diskriminierungsopfer bekommt 1000 Euro Entschädigung

Das Amtsgericht Hannover hat den Betreiber einer Diskothek am Mittwoch zu einer Zahlung von 1000 Euro verurteilt. Wie Gerichtssprecher Jens Buck mitteilte, handelt es sich dabei um eine Entschädigung zugunsten eines Rechtsanwaltes mit Wurzeln in Sri Lanka.

Hannover. Dem Mann war im Juli vergangenen Jahres nach dem WM-Finalsieg der deutschen Fußballnationalmannschaft der Eintritt in die Disco im Steintorviertel verwehrt worden. Das Gericht sieht es als bewiesen an, dass "die Dunkelhäutigkeit des Klägers der Grund für den verweigerten Eintritt war", sagte Buck. Der Anwalt sei weder falsch gekleidet noch angetrunken gewesen, außerdem seien seine weißen Bekannten problemlos in die Disco gekommen.

Die Entschädigung soll die Diskothek zukünftig davor abschrecken, andere Gäste aufgrund ihrer Hautfarbe zu diskriminieren, erklärte Buck.

dpa


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