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Finanzen

Diesel-Krise: Beteiligungsgesellschaft erwartet Verluste

Die landeseigene Hannoversche Beteiligungsgesellschaft Niedersachsen mbH (HanBG) wird infolge des Diesel-Skandals durch den Ausfall der VW-Dividende voraussichtlich einen negativen Jahresabschluss von minus 60 Millionen Euro verzeichnen.

Hannover. Dies sagte ein Vertreter des Finanzministeriums am Mittwoch während einer Unterrichtung der Landesregierung im Haushaltsausschuss. Ursprünglich war ein Jahresüberschuss von 42 Millionen Euro kalkuliert worden.

"Diesen Verlust kann die HanBG aber selbst ausgleichen. Das Land muss nicht einspringen", sagte Ministeriumssprecherin Antje Tiede. Die HanBG habe in den vergangenen Jahren positive Jahresabschlüsse verbucht und diese einer Gewinnrücklage zugeführt, die zum Jahresabschluss 2014 rund 535 Millionen Euro betragen habe. Der Wert für das 2015, der erst in den kommenden Wochen vorliegt, sei ebenfalls positiv.

Der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Reinhold Hilbers, zeigte sich unzufrieden mit der Auskunft. "Die rot-grüne Landesregierung war heute nicht in der Lage zu erklären, wie die Auswirkungen dieses Verlusts der HanBG kompensiert werden sollen. Offenbar wird diese Frage auf die leichte Schulter genommen", kritisiert Hilbers. Das Ministerium wies den Vorwurf zurück. Die Fragen seien beantwortet worden.

Das Land besitzt ein Fünftel der VW-Stammaktien, an denen die Stimmrechte und damit die Macht bei VW hängen. Den weit überwiegenden Teil der VW-Aktien hält Niedersachsen in der HanBG.

dpa


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