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Ein Nutria sitzt an der Nidda.

Ein Nutria sitzt an der Nidda. © Andreas Arnold/Archiv

Umwelt

Deutsche und Niederländer verbünden sich gegen Nutria

Niedersachsen und Niederländer wollen bei der Bekämpfung der für Dämme und Deiche gefährlichen Nutria enger zusammenarbeiten. Bei einer Tagung der Landwirtschaftskammer wurde am Mittwoch eine Kommission mit Fachleuten aus beiden Ländern ins Leben gerufen, die Strategien zur Bekämpfung des Nagetiers erarbeiten soll, wie Kammer-Experte Heiko Fritz in Oldenburg sagte.

Oldenburg. Den Niederlanden ist es in den vergangenen Jahren gelungen, die Nutria aus dem Binnenland zu verdrängen.

Nutria sind aus Südamerika stammende Nagetiere, die in Wassernähe leben und sich in vielen Regionen enorm ausgebreitet haben. Vom Aussehen ähneln sie Bibern. Sie graben Löcher und Gänge in die Deiche und Uferböschungen, verursachen aber auch Schäden auf Äckern und beeinträchtigen heimische Tiere. Seit 2016 hat die EU die Nutria in die Liste der "invasiv gebietsfremden Arten" aufgenommen. Zurzeit beobachten Fachleute eine verstärkte Ausbreitung der Tiere in den Marschgebieten.

Die Jagdzahlen gehen seit Jahren nach oben: Im Jagdjahr 2010/11 wurden in Niedersachsen 4500 Tiere erlegt, im Jagdjahr 2016/17 waren es knapp 22 000.

dpa


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