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Schiffbau

Deutsche Werften stellen wieder ein

Auf den deutschen Werften geht es für die Beschäftigten wieder aufwärts. Gegenwärtig arbeiten fast 15 900 Arbeitnehmer bei den Schiffbaubetrieben im Norden, das sind 1,9 Prozent mehr als vor einem Jahr. Das teilte die IG Metall Küste als Ergebnis einer Befragung der Bremer Agentur für Struktur- und Personalentwicklung (AgS) am Freitag in Hamburg mit.

Hamburg. Damit habe die Beschäftigung auf den Werften den höchsten Stand seit vier Jahren erreicht.

Die Perspektiven für die nähere Zukunft seien günstig. In den kommenden zwölf Monaten könnten bei den 37 erfassten Betrieben in den fünf Küstenländern bis zu 670 neue Arbeitsplätze entstehen. Dazu arbeiten bei den Werften rund 8600 Zeitarbeitskräfte und Beschäftigte mit Werkverträgen. Der Anteil der Leiharbeiter sei zwar leicht von 14,6 auf 13,1 Prozent zurückgegangen, aber im Vergleich zu anderen Industriebranchen immer noch sehr hoch.

Die Auslastung der Werften sei gestiegen; Kreuzfahrtschiffe, Jachten und Fähren sowie der Marineschiffbau sorgen für Arbeit. Besonders gut sind die Aussichten in Mecklenburg-Vorpommern, wo der malaysische Genting-Konzern die Werften in Wismar, Warnemünde und Stralsund ausbauen will. Nur in einzelnen Unternehmen, etwa bei der Flensburger Schiffbau-Gesellschaft und bei der Lloyd-Werft in Bremerhaven, gebe es Probleme mit der Beschäftigung.

dpa


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