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Forschung

Deutsche Quarz-Produzenten von sinkenden Preisen unberührt

Die deutschen Produzenten mineralischer Rohstoffe sind angesichts einer stabilen Inlandsnachfrage von den weltweit sinkenden Rohstoffpreisen nicht betroffen. Das geht aus einem Bericht der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) hervor, der am Mittwoch bei einer Konferenz des Instituts in Hannover vorgestellt wurde.

Hannover. In Deutschland werden jährlich mehr als 10 Millionen Tonnen Quarzrohstoffe abgebaut. Sie werden unter anderem zur Glasherstellung und Trinkwasseraufbereitung, aber auch für die Produktion von Solarzellen und Windkraftanlagen benötigt. Mehr als 90 Prozent davon sind Quarzsand, der von 25 deutschen Betrieben an 40 Standorten produziert wird. Davon benötigen die 58 deutschen Glashütten pro Jahr 2,7 Millionen Tonnen, teilte die BGR mit.

Hergestellt wird daraus unter anderem Fiberglas, das etwa in glasfaserverstärkten Kunststoffen zur Herstellung von Rotorblättern für Windturbinen genutzt wird. Quarz und Quarzkies werden auch für die Produktion von Solarzellen gebraucht.

Die Bedeutung heimischer Quarzgewinnung sei daher auch für die Energiewende von Bedeutung, hieß es bei der Konferenz, an der rund 100 Vertreter aus Industrie und Wirtschaft sowie von staatlichen geologischen Einrichtungen teilnahmen.

dpa


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