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Mitglieder der linken Szene demonstrieren gegen die bundesweite G-20-Razzia der Hamburger Sonderkommission.

Mitglieder der linken Szene demonstrieren gegen die bundesweite G-20-Razzia der Hamburger Sonderkommission.
© dpa

Linke Szene

Demonstration gegen G-20-Razzia in Göttingen weitgehend friedlich

Eine Demonstration gegen die Razzia nach den Krawallen beim G20-Gipfel ist in Göttingen weitgehend friedlich geblieben. Rund 600 Demonstranten nahmen am Samstag an der Kundgebung teil, sagte eine Polizeisprecherin. Ein Mann kam nach Übergriffen auf Polizisten vorübergehend in Gewahrsam. Außerdem gab es Anzeigen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung.

Göttingen - . Rund die Hälfte der Demonstranten gehörte nach Ansicht der Polizei dem gewaltgeneigten Teil der Linken an. Unter anderem seien Bengalo-Feuerwerke gezündet worden. Zu der Demonstration hatten mehrere linke Gruppen aufgerufen, nachdem die Polizei am Dienstag in acht Bundesländern rund zwei Dutzend Wohnungen durchsucht hatte, darunter auch in Göttingen.

Die Bewohner, zwei Männer und eine Frau, stehen nach Angaben der Polizei unter dem Verdacht, sich im Zusammenhang mit dem G-20-Gipfel im Sommer in Hamburg an schwerem Landfriedensbruch beteiligt zu haben. Bei den Durchsuchungen sollten Beweismittel sichergestellt werden. Dei Demonstranten in Göttingen betonten, die Verdächtigen würden zu Unrecht kriminalisiert.

Von dpa


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