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Unfälle

"Das ist unvorstellbar": Eschede-Witwer über Zugunglück

"Wie ein Blitz aus heiterem Himmel" - so beschreibt ein Angehöriger von Opfern des Zugunglücks von Eschede die Folgen solcher Katastrophen für die Hinterbliebenen.

Bad Aibling. Heinrich Löwen sagte im Interview der Deutschen Presse-Agentur: "Da geht einer aus dem Haus - und eine halbe Stunde später ist er tot." So etwas zu erleben, sei unvorstellbar, sagte er jetzt auch mit Blick auf den Bahnunfall im oberbayerischen Bad Aibling.

Löwen verlor beim ICE-Unglück im niedersächsischen Eschede vor 18 Jahren seine Frau und seine Tochter. Drei Wochen danach gründete er die "Selbsthilfe Eschede", mit der er jahrelang für eine Entschuldigung von der Deutschen Bahn kämpfte.

Ihm habe der Zusammenhalt mit anderen Betroffenen geholfen, sagte Löwen. "Nach Eschede brauchte es unter den Angehörigen nicht viel, um dieses Verständnis untereinander aufzubringen und sich gegenseitig zu stützen. Die wissen, von was sie reden."

dpa


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