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Luftverkehr

Dämpfe im Cockpit: Zwischenfall auf Ryanair-Flug

Auf einem Flug des Billigfliegers Ryanair von Bremen nach Litauen sind Dämpfe ins Cockpit eingedrungen. Die Piloten klagten über starke Kopfschmerzen, konnten den Flug aber fortsetzen.

Bremen. Die Bundesstelle für Fluguntersuchung (BFU) prüft den Zwischenfall zurzeit. Danach traten die unangenehm riechenden Dämpfe beim Start im vergangenen Oktober im Bremen auf. Während des Flugs hätten sich diese wieder aufgelöst, sagte ein BFU-Sprecher. Im Anflug auf Wilna und beim Rückflug nach Bremen drangen aber erneut Dämpfe ins Cockpit. Die Co-Pilotin erlitt beim Anflug auf Bremen einen Schwindelanfall.

Nach dem BFU-Bericht klagten die beiden Piloten in den nächsten Tagen über gesundheitliche Probleme und konnten nicht arbeiten. Die Fluggesellschaft Ryanair bestätigte den Vorfall, bezeichnete diesen aber als geringfügig. Die Dämpfe seien durch eine Triebwerksreinigung entstanden, teilte ein Sprecher mit. Ingenieure hätten keine Mängel an der Maschine festgestellt. Die Pilotenvereinigung Cockpit bezeichnete den Vorfall bei Radio Bremen dagegen als ernste Störung.

dpa


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