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DRK-Präsident Rudolf Seiters besucht die Lützow-Kaserne in Schwanewede.

DRK-Präsident Rudolf Seiters besucht die Lützow-Kaserne in Schwanewede. © Carmen Jaspersen

Migration

DRK-Präsident: "Fördern und Fordern" gilt auch für Flüchtlinge

Der Präsident des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Rudolf Seiters, hält angesichts der weiter steigenden Flüchtlingszahlen schnellere Entscheidungen bei Asylanträgen für dringlich.

Schwanewede. Jeder habe das Recht, dass sein Antrag geprüft werde. Aber man müsse dabei sehr genau auf das Grundgesetz schauen. "Allein der Wunsch nach einer besseren Lebensperspektive ist kein Asylgrund", sagte der CDU-Politiker und frühere Bundesinnenminister am Dienstag beim Besuch einer Notunterkunft in Schwanewede (Landkreis Osterholz). Für die Bleibeberechtigten gelte zudem der Grundsatz: "Fördern und Fordern". Wichtig sei vor allem das Erlernen der deutschen Sprache.

Mit Blick auf die Europäische Union sprach Seiters von einem "traurigen und beschämenden Bild". Die EU stelle sich derzeit nicht als Wertegemeinschaft dar. Dabei sei eine europäische Antwort auf die Flüchtlingskrise derzeit das "Allerwichtigste".

In der früheren Kaserne in Schwanewede sind derzeit rund 1200 Flüchtlinge untergebracht.

dpa


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