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Rente

DGB kritisiert Koalitionspläne zu Minirenten

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat die von den Spitzen von Union und FDP angepeilte Lebensleistungsrente als Täuschungsmanöver kritisiert. "Die Mini-Anhebung von 15 Euro über das Grundsicherungsniveau reicht nicht einmal aus, um die dann fälligen Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung zu decken", sagte DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach der Nachrichtenagentur dpa am Freitag in Berlin.

Berlin/Magdeburg. Die Lebensleistungsrente ist auch in der Koalition noch umstritten.

Nach Berechnungen des DGB liegt in Sachsen-Anhalt die Grundsicherung einschließlich Wohnkosten derzeit durchschnittlich bei 636 Euro im Monat. Werde dieser Betrag nach dem Modell der Lebensleistungsrente um 15 Euro auf 651 Euro aufgestockt, würden Abzüge von 66,73 Euro für Kranken- und Pflegeversicherung fällig. Daraus ergebe sich dann eine Lebensleistungsrente von 584 Euro - ein Betrag deutlich unter der durchschnittlichen Grundsicherung.

dpa


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