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Das Logo der Continental befindet sich auf einer Fahne.

Das Logo der Continental befindet sich auf einer Fahne. © Julian Stratenschulte/Archiv

Auto

Conti steckt 50 Millionen Euro in Agrarreifen-Produktion

Der Reifenhersteller Continental nimmt die Produktion von Premium-Landwirtschaftsreifen wieder in eigene Hände und investiert dafür gut 50 Millionen Euro in sein portugiesisches Werk in Lousado.

Hannover/Lousado. Dort sollen 125 neue Jobs entstehen. Zudem fließen 2,5 Millionen Euro in ein Forschungs- und Entwicklungszentrum am selben Standort. Das teilte Conti am Donnerstag mit. Mit dem Ausbau in Portugal werden ab 2017 Agrarreifen in Radialbauweise vom Band laufen. Sie sind aufwendiger als Diagonalpneus, haben aber Vorteile etwa beim Grip oder der Einsinktiefe, die Erntemengen beeinflusst.

Seit 2004 lässt Conti seine Agrar-Radialreifen beim Lizenznehmer Mitas extern fertigen. Mit der zuletzt erfolgten Übernahme von Mitas erhält Continental die Markenrechte aber schon vor dem ursprünglichen Termin 2019 zurück und darf somit zur Eigenregie zurückkehren.

Zur Begründung sagt der zuständige Manager Thorsten Bublitz: "In Anbetracht der wachsenden Weltbevölkerung und des zunehmenden Bedarfs an Nutzpflanzen steigt auch die Zahl der Großbetriebe und damit die Nachfrage nach effizienten Landwirtschaftsreifen." Conti plane, ein Komplettangebot für Traktoren und Erntemaschinen auf den Markt zu bringen. Es soll Radial- und Diagonalreifen in 150 Größen umfassen. Diagonalreifen für die Landwirtschaft baut Conti bereits in den Werken Port Elizabeth in Südafrika sowie Petaling Jaya in Malaysia.

dpa


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