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Zur Untersuchung gehört auch Continentals Geschichte zur NS-Zeit.

Zur Untersuchung gehört auch Continentals Geschichte zur NS-Zeit. © Julian Stratenschulte/Archiv

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Conti rollt eigene Firmengeschichte neu auf

Continental will das Wissen über seine eigene Geschichte vor dem nahenden 150-jährigen Bestehen auf eine neue Basis stellen. Der Münchner Unternehmenshistoriker Paul Erker erhalte für das Forschungsprojekt uneingeschränkten Zugang zu den Archiven des Technologiekonzerns, der im Jahr 2021 sein 150-Jahr-Jubiläum feiert.

Hannover. Das teilte Conti am Dienstag mit. Statt werbeträchtiger Informationen für die Hochglanzbroschüren zum Geburtstag soll Erker "die Bedeutung von Umwegen, Rückschlägen, Krisen und Zäsuren als Ausgangspunkte für den weiteren Erfolgsweg" analysieren. "Dazu gehört explizit unter anderem eine eingehende Untersuchung der Geschichte von Continental und ihrer Tochtergesellschaften in der Zeit des Nationalsozialismus", sagte Erker am Dienstag in einer Mitteilung des Konzerns in Hannover.

Conti stattet das Vorhaben bis 2021 mit gut einer Million Euro aus. Neben Erkers Auftrag gehe es um den Ausbau und die Modernisierung des Archivs. Es soll etwa stärker digitalisiert werden, um bis zum Jubiläumsjahr für Forschung und Wissenschaft zugänglicher zu sein.

Konzernchef Elmar Degenhart verwies darauf, dass Conti aktuell gut 100 verschiedene Firmenkulturen vereine. "Der Rückgriff auf unsere Firmengeschichte und deren Belebung in der Gegenwart sollen beides stärken: unsere Zuversicht und unser Verantwortungsbewusstsein."

dpa


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