Navigation:
Bei dem Chemieunfall wurde fahrlässig gehandelt.

Bei dem Chemieunfall wurde fahrlässig gehandelt. © Philipp Schulze

Unfälle

Chemieunfall: Feuerwehr räumt auf - Strafrechtliche Folgen unklar

Nach dem Chemieunfall in einem Werk des Lebensmittelherstellers Kraft in Bad Fallingbostel beginnt die Feuerwehr mit Aufräumarbeiten. "Wir haben gestern Abend um 20 Uhr Schluss gemacht, die Grenze der Belastbarkeit war erreicht", sagte der stellvertretende Ortsbrandmeister Jens Wolters am Mittwochmorgen.

Bad Fallingbostel. Die Feuerwehrleute waren mehr als 24 Stunden damit beschäftigt gewesen, eine Giftwolke aufzulösen, erst am späten Nachmittag kam die Entwarnung. Die Wolke hatte sich gebildet, als bei Reinigungsarbeiten am Montag versehentlich tausende Liter Salpetersäure in einen Tank mit Natronlauge geschüttet worden waren.

Ob der Chemieunfall ein strafrechtliches Nachspiel haben wird, ist nach Angaben eines Polizeisprechers vom Mittwochmorgen noch offen. Klar sei, dass fahrlässig gehandelt worden sei. Die Staatsanwaltschaft müsse entscheiden, wie dies zu bewerten sei.

Das Unternehmen Kraft Foods hatte angekündigt, es werde alles daran setzen, herauszufinden, was genau passiert sei. Wann die Produktion in dem Lebensmittelwerk in der Lüneburger Heide wieder anläuft, ist noch offen. Dort wird unter anderem Mirácoli hergestellt.

dpa


Bildergalerien Alle Galerien
Anzeige
Finden Sie, dass es im Stadion Bereiche geben soll, in denen Pyro erlaubt ist?

Alles über Hannover 96

Spielberichte, Hintergründe, Analysen - lesen Sie hier alles über Hannover 96.

Bilder des Tages

../dpa-InfoLine_rs-images/large/urn-newsml-dpa-com-20090101-140912-99-04060_large_4_3.jpg

Waschtag: Ein niederländischer Kavallerist wäscht zum «Prinsjesdag» den Schweif seines Pferdes. Foto: Martijn Beekman

zur Galerie