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Das Logo der Symrise AG ist zu sehen. © Peter Steffen/Archiv

Chemie

Chemiekonzern Symrise startet schwungvoll ins Jahr

Ein millionenschwerer Zukauf hat dem Aromen- und Duftstoffhersteller Symrise im ersten Quartal 2016 erneut ein starkes Wachstum beschert. Der erstmals in die Konzernzahlen einbezogene US-Duftspezialist Pinova trug mit knapp 54 Millionen Euro erheblich zum Umsatz von insgesamt rund 732 Millionen Euro bei, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte.

Holzminden. Damit steigerten sich die Erlöse im Vergleich zum Vorjahresquartal um rund zehn Prozent.

Unterm Strich stagnierte das Ergebnis allerdings. Der Überschuss lag mit 66 Millionen Euro leicht unter dem Gewinn des Vorjahreszeitraums (68 Millionen Euro). Auch Analysten hatten ein besseres Ergebnis erwartet. Vorstandschef Heinz-Jürgen Bertram erklärte den leichten Rückgang unter anderem mit Währungsschwankungen beim  Auslandsgeschäft. Dennoch waren die Verantwortlichen optimistisch. "Es gibt eine robuste Nachfrage in allen Regionen und in allen Segmenten", sagte Bertram.

Den Schwung will der Konzern im laufenden Jahr mitnehmen. Trotz politischer Spannungen weltweit sei mit einer stabilen Nachfrage zu rechnen, sagte Bertram. Dazu werde künftig auch der neue Markt im Iran beitragen. Akquisitionen in der Größenordnung von Pinova seien in diesem Jahr allerdings nicht mehr geplant.

Das Holzmindener Unternehmen ist im Börsenindex der mittelgroßen Werte (MDax) notiert und bildet hinter Givaudan und Firmenich aus der Schweiz die Nummer drei der Branche. Symrise beliefert Parfüm-, Kosmetik- und Lebensmittelhersteller.

dpa


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