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Mitarbeiterin von CARE C. Ihle und Zeitzeugin I. Kruse sind zu sehen.

Mitarbeiterin von CARE C. Ihle und Zeitzeugin I. Kruse sind zu sehen. © Focke Strangmann/Archiv

Geschichte

Care hilft seit 70 Jahren gegen Not und Elend

Naturkatastrophen, Bürgerkriege und Terror bringen vielen Ländern auf der Welt Not und Elend. "Vor 70 Jahren halfen Care-Pakete uns Deutschen in Zeiten größter Not.

Bremerhaven. Heute ist es an uns Menschen, in anderen Teilen der Welt zu helfen", sagte Arne Dunker, Vorsitzender der Deutschen KlimaStiftung, am Freitag auf einem Festakt anlässlich der Ankunft der ersten Care-Pakete in Bremerhaven. Am 15. Juli 1946 brachte der Frachter "American Ranger" 35 700 Care-Pakete aus den USA für die hungernde Bevölkerung im Nachkriegsdeutschland. Bremerhaven wurde zur Drehscheibe für die Verteilung. Erst 1960 endeten die Hilfslieferungen nach Deutschland - die Hilfe von Care geht aber bis heute weiter.

"Es gibt immer mehr Klimaflüchtlinge", sagte Christina Ihle von Care Deutschland-Luxemburg. "Dürre oder Überschwemmungen rauben den Menschen die Lebensgrundlage und treiben sie zur Flucht." Das klassische Care-Paket mit dringend benötigten Lebensmitteln gibt es zwar noch als Soforthilfe, aber die Unterstützung in den betroffenen Ländern sieht längst anders aus. "Heute ist es Bildung und Ausbildung als Grundlage zur Selbsthilfe", sagte Ihle.

Im Foyer des Klimahauses ist bis zum 31. Juli eine Sonderausstellung zur Care-Hilfe zu sehen. An Hörstationen erzählen Klimaflüchtlinge und Helfer ihren Geschichten. Ein historischer Truck, der damals Care-Pakete in Deutschland verteilte, kann ebenfalls besichtigt werden. Care - "Cooperative for American Remittances to Europe" (Care) - wurde am 27. November 1945 in den USA gegründet.

dpa


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