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Die Haftstrafen wegen Cannabisanbau in einem Maisfeld wurden bestätigt.

Die Haftstrafen wegen Cannabisanbau in einem Maisfeld wurden bestätigt. © Oliver Berg/Archiv

Kriminalität

Cannabis im Maisfeld angebaut: Haftstrafen bestätigt

Wegen des heimlichen Anbaus von Cannabis in einem Maisfeld hat das Oberlandesgericht Oldenburg Haftstrafen gegen zwei Männer aus dem Kreis Leer bestätigt. Die beiden aus Rhauderfehn hatten nach Überzeugung der Gerichte 2012 in einem abgelegenen Maisfeld im emsländischen Börger Cannabis-Pflanzen angepflanzt.

Oldenburg. Als der Landwirt das bemerkte, verständigte er die Polizei, die den beiden Männern mit Hilfe einer Wildkamera auf die Schliche kam.

Mehrfach wurden sie dabei gefilmt, wie sie immer wieder an das Maisfeld heranfuhren, es betraten und verließen. Die beiden Männer bestritten allerdings, die Rauschpflanzen angebaut zu haben. Sie behaupteten, sie hätten die Cannabis-Plantage zufällig entdeckt und nur aus Interesse an der Entwicklung des Pflanzenwachstums ihr immer wieder einen Besuch abgestattet.

Die beiden bereits vorbestraften Ostfriesen waren vom Amtsgericht Meppen zu Haftstrafen von einem Jahr sowie einem Jahr und zwei Monaten ohne Bewährung verurteilt worden. Nachdem schon die Berufung gegen das Urteil beim Landgericht Osnabrück keinen Erfolg hatte, scheiterten die beiden nun auch mit der Revision beim Oberlandesgericht, teilte eine Gerichtssprecherin am Mittwoch mit.

dpa


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