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Frank Oesterhelweg spricht während einer Debatte in Hannover.

Frank Oesterhelweg spricht während einer Debatte in Hannover. © Holger Hollemann/Archiv

Umwelt

CDU sorgt sich wegen Ausbreitung fremder Mückenarten

Wegen der Ausbreitung fremder Mückenarten in Niedersachsen hat der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Frank Oesterhelweg, zur Vorsicht aufgerufen.

Hannover. "Wir dürfen die Gefahr nicht unterschätzen, dass diese Mücken möglicherweise Krankheiten zu uns einschleppen", sagte Oesterhelweg am Montag. Mit einer Landtagsanfrage will der CDU-Fraktionsvize in Erfahrung bringen, ob die Bevölkerung aktuell gefährdet ist und wie die Behörden in Niedersachsen mit der Ausbreitung fremder Mückenarten umgehen.

"Angesichts der von fremden Mückenarten ausgehenden Infektionsgefahr stellt sich auch die Frage, ob Ärzte und Krankenhäuser ausreichend auf die Behandlung von hochgefährlichen Tropenkrankheiten vorbereitet sind", meinte der CDU-Politiker. Es gehe nicht darum, Panik zu schüren, aber gerade durch das aktuelle Sommerwetter mit ausgiebigem Regen und hohen Temperaturen gedeihten Mücken prächtig. "Wenn diese nicht nur lästige Stiche verursachen, sondern auch tropische Krankheiten übertragen, besteht Handlungsbedarf."

Wie der "Spiegel" in seiner aktuellen Ausgabe berichte, gebe es erste Nachweise, dass aus den Tropen eingeschleppte Aedes-Mücken, die unter anderem das Dengue-Fieber und den Zika-Virus übertragen, in Deutschland vorkommen und sogar den letzten Winter überlebt haben. Darüber hinaus nenne die "Allgäuer Zeitung" den Großraum Hannover seit 2013 als Nachweisgebiet der Asiatischen Buschmücke, dem Überträger des West-Nil-Fiebers, erklärte Osterhelweg.

dpa


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