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CDU-Politiker fordert Tötung des auffälligen Wolfes MT6

Der CDU-Abgeordnete Ernst-Ingolf Angermann hat gefordert, den auffälligen Wolf von Munster töten zu lassen. Der Politiker rief am Dienstag die Landesregierung in Hannover dazu auf, im Fall des "Problemwolfs" mit der Kennung MT6 kein weiteres Risiko einzugehen.

Hannover/Munster. Dessen Verhalten sei bislang unkalkulierbar gewesen, die Sicherheit der Bevölkerung müsse an erster Stelle stehen.

Die geplante Unterbringung des Wolfs in einem Gehege sieht Angermann kritisch. "Aus artenschutzrechtlicher Sicht ist die Haltung eines Wildtiers in einem Gehege höchst bedenklich", sagte er. "Wenn die Landesregierung ohnehin davon ausgeht, dass der Wolf letztlich getötet werden muss, sollte sie den Mut aufbringen, es gleich zu tun und dem Tier unnötiges Leid ersparen."

MT6 soll gefangen und in ein Gehege nach Springe gebracht werden, nachdem er seine Scheu vor Menschen weitgehend verloren hat und auch einen angeleinten Hund angegriffen haben soll. Im äußersten Fall solle das Tier getötet werden, hatte zuvor ein Sprecher des Umweltministeriums bestätigt. Angermann und andere Politiker von CDU und FDP hatten im vergangenen November bereits den Abschuss der sogenannten Wölfin von Goldenstedt verlangt, die für eine ganze Reihe von Nutztierrissen verantwortlich sein soll.

dpa


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