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Landtag

CDU-Fraktion fordert bessere Hilfen für traumatisierte Stasi-Opfer

Der Einsatz von Regime-Gegnern in der ehemaligen DDR muss aus Sicht der CDU-Fraktion im niedersächsischen Landtag stärker gewürdigt werden. Ein entsprechender Antrag wurde am Freitag im Parlament in Hannover beraten.

Hannover. Noch heute seien viele SED- und Stasi-Opfer traumatisiert, etwa von den häufig unmenschlichen Haftumständen, kritisierte die CDU. "Sie benötigen auch 25 Jahre nach Ende der DDR unsere Hilfe und Unterstützung", erklärte die Fraktion. Am 3. Oktober jährt sich zum 25. Mal der Tag der Wiedervereinigung Deutschlands.

Der Landtag soll aus Sicht der CDU die Bundesregierung auffordern, einen Gesetzentwurf vorzulegen, der die medizinische Begutachtung für SED-Opfer verbessert. Dadurch sollen etwa haftbedingte Gesundheitsschäden dokumentiert werden.

Außerdem müsse besonders die junge Generation weiterhin verstärkt über die historischen Zusammenhänge und ihre Folgen aufgeklärt werden. Die Lehrpläne in den Schulen müssten dieser Anforderung Rechnung tragen. "Heutige Gedenkstätten der SED-Diktatur können als authentische Lernorte bei Klassenfahrten genutzt werden", forderte die CDU. Ebenso könne die Einladung von Zeitzeugen in den Unterricht dazu beitragen, sich anschaulich mit der Problematik auseinanderzusetzen.

dpa


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