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Niedersachsens Landtagspräsident Bernd Busemann (CDU).

Niedersachsens Landtagspräsident Bernd Busemann (CDU). © Holger Hollemann/Archiv

Migration

Busemann betont Chancen des Flüchtlingszustroms

Niedersachsens Landtagspräsident Bernd Busemann (CDU) sieht Parallelen zwischen dem Schicksal der Vertriebenen nach dem 2. Weltkrieg und der derzeitigen Situation der Flüchtlinge aus Syrien.

Goslar. 1944/45 seien rund 14 Millionen Menschen innerhalb weniger Monate vertrieben worden und nach lebensgefährlicher Flucht erschöpft und oft völlig mittellos in Mittel- und Westdeutschland angekommen, sagte Busemann am Samstag laut vorab verbreiteten Redetext bei der Landesfeier zum Volkstrauertag in Goslar.

"Die Flüchtlinge brachten (damals) Durchmischung, frische Ideen und auch eine Art von Pioniergeist in ihre neue Heimat mit. Damit haben sie einen Modernisierungs- und Motivationsschub in vielen Landschaften des Westens ausgelöst", betonte der Christdemokrat. Eine ähnliche Chance biete sich in anderer Form auch heute. "Es reicht aber nicht, dass Deutschland diese Chance anbietet. Mindestens genauso wichtig ist, dass sie von denen angenommen und genutzt wird, die zu uns kommen."

Das zentrale Thema des Volkstrauertages ist in diesem Jahr das Ende des Zweiten Weltkrieges vor 70 Jahren und die Frage von Flucht und Vertreibung.

dpa


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