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Brände

Bus brennt in Bremen: Baureihe wird überprüft

Zum zweiten Mal innerhalb von zwei Wochen ist ein Linienbus in Bremen in Flammen aufgegangen. Busfahrer und Fahrgäste konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen.

Bremen. Als Konsequenz zieht die Bremer Straßenbahn AG (BSAG) 19 baugleiche Fahrzeuge aus dem Verkehr. Es gebe den Verdacht, dass in beiden Fällen der Brand vom Motor ausgegangen sei, sagte ein BSAG-Sprecher am Montag. Experten sollen jetzt überprüfen, ob möglicherweise ein Schaden bei der kompletten Serie vorliegt.

Am Sonntagabend hatten Fahrgäste in einem Linienbus im Stadtteil Burglesum Rauch bemerkt. Sie konnten das Fahrzeug unverletzt verlassen. Der Busfahrer kam mit dem Verdacht auf eine Rauchvergiftung ins Krankenhaus. Die Polizei sperrte die Straße während der Löscharbeiten für rund eineinhalb Stunden. Die Höhe des Schadens konnte die BSAG zunächst nicht beziffern. Bereits Ende Januar war in Mahndorf ein Bus komplett ausgebrannt. Verletzt wurde niemand. Es entstand ein Schaden von rund 350 000 Euro. Die Ursache war ein Schaden am Motor.

Wie es zu den jüngsten Brand kommen konnte, sollen Experten noch untersuchen. Beide Busse stammen von demselben Hersteller aus dem Jahr 2008. Nach einem Bericht von Radio Bremen sollen alle Busse dieser Baureihe erst wieder fahren, wenn klar ist, dass bei ihnen kein technischer Defekt vorliegt. Dies Busse sollen mindestens bis Mittwoch in der Werkstatt bleiben. Die BSAG wird solange Ersatzbusse einsetzen. Einzelne Fahrten werden jedoch ausfallen müssen.

dpa


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