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Kriminalität

Bundespolizei durchsucht Wohnungen mutmaßlicher Schleuser

Die Bundespolizei hat in drei Bundesländern die Wohnungen mutmaßlicher Schleuser durchsucht. Das teilte die Bundespolizeiinspektion Halle am Mittwoch mit. Im Auftrag der Staatsanwaltschaft Dresden durchsuchten rund 80 Beamte zwei Wohnungen in Berlin und jeweils eine in Essen, Hannover und Langenhagen.

Halle/Hannover. Die Wohnungen gehörten laut Polizei einer Gruppe Syrer, die gewerbsmäßig Kurden nach Deutschland geschleust haben sollen. Die Beamten beschlagnahmten Mobiltelefone, Bargeld und Unterlagen.

Der Hauptbeschuldigte, der sich laut Polizei derzeit vermutlich in der Türkei aufhält, sei noch nicht identifiziert. Die Wohnungen sollen Familienangehörigen des Mannes gehören. In seinem Auftrag sollen sie Schleusergeld von bis zu 8000 Euro pro Fall eingetrieben haben.

Die mutmaßlichen Täter sollen Kurden über die Türkei, Bulgarien, Serbien, Mazedonien nach Ungarn und weiter über Österreich nach Deutschland eingeschleust haben.

dpa


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