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Eine rote Ampel hängt vor einem VW-Logo an einer Wand.

Eine rote Ampel hängt vor einem VW-Logo an einer Wand. © Maurizio Gambarini dpa/Archiv

Auto

Bürger bekommen VW-Krise im eigenen Geldbeutel zu spüren

Die Folgen des Diesel-Skandals bei Volkswagen kommen für Zehntausende Bürger an VW-Standorten im eigenen Geldbeutel an. Wegen der oft massiv einbrechenden Gewerbesteuern drehen betroffene Städte teils heftig an ihren Gebührenschrauben, wie eine bundesweite Umfrage der Deutschen Presse-Agentur ergab.

Wolfsburg. Damit verteuert sich der Alltag für viele Bürger merklich.

Von der Hafenstadt Emden (dort baut VW den Passat) bis ins kleine Weissach in Baden-Württemberg (da forscht die Konzerntochter Porsche) steigen Gebühren etwa für Kitas, das Parken, Gräber, Bäder oder die Hundesteuer. Und: Ein Ende dieser Belastungen ist mehr als ungewiss.

Zu seinen Gewerbesteuerzahlungen macht VW keine Angaben. Es sei aber Fakt, dass sie rückläufig sind, heißt es aus dem Konzern. Grobe Anhaltspunkte gibt die Bilanz: 2014 flossen gut 2 Milliarden Euro "tatsächlicher Steueraufwand Inland". Für 2015, als die Krise im Spätsommer losbrach, sind es nur noch rund 800 Millionen Euro.

Knapp ein Jahr nach dem Auffliegen der Abgas-Manipulation zeigt sich damit: Die Krise des größten deutschen Konzerns ist nicht nur eine Krise für den Autobauer und dessen Aktionäre.

dpa


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