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Niedersachsen Bückeberg soll Lernort werden
Nachrichten Niedersachsen Bückeberg soll Lernort werden
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14:15 22.02.2018
Überreste des Fundaments der Tribüne auf dem Bückeberg. Quelle: Ole Spata
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Emmerthal

Doch bei den Menschen vor Ort gibt es starke Vorbehalte gegen die Pläne, auf dem Berg Informations-Tafeln aufzustellen, Bürger haben bereits eine Unterschriftenaktion gestartet.

Hitlers Architekt Albert Speer hatte den etwa 800 mal 250 Meter großen Platz mit idyllischem Blick auf die Weser nach einer Idee von Propagandaminister Joseph Goebbels als eine Art Naturbühne gestaltet. Der wie ein Laufsteg erhobene "Führerweg", auf dem der Reichskanzler das Bad in der Menge nahm, ist noch heute zu sehen. Seit Ende 2010 steht das Gelände in der Gemeinde Emmerthal unter Denkmalschutz. Alte Aufnahmen zeigen, wie kreischende junge Frauen in Tracht den Arm zum Hitlergruß reckten und den Führer wie einen Popstar begrüßten.

Bei den Kundgebungen unter freiem Himmel sollte nach der NS-Ideologie die "Volksgemeinschaft" erlebbar werden. "Das kirchliche Erntedankfest wurde von den Nazis besetzt und ausgehöhlt", sagte Gelderblom. Am Bückeberg könnten die Selbstinszenierung und das Verführungspotenzial des NS-Regimes sichtbar gemacht werden, sagte der Initiator des Vorhabens.

Der Hamelner Kreistag entscheidet am 13. März über die Gründung und finanzielle Ausstattung des Dokumentations- und Lernortes Bückeberg. Von den Fraktionen CDU und AfD gibt es Gegenanträge.

dpa

Das Luxusauto des Drogenhändlers oder die Wertpapiere des betrügerischen Geschäftsmanns: Die Justiz in Niedersachsen hat im vergangenen Jahr fast 4,8 Millionen Euro Gewinne aus Verbrechen abgeschöpft, wie das Justizministerium in Hannover mitteilte.

22.02.2018

Wegen eines quer auf allen drei Fahrstreifen liegenden Lastwagens wurde die Autobahn 7 bei Hannover in Richtung Hamburg gesperrt. Kurz vor Mitternacht habe der Fahrer des Lkw ein Sicherungsfahrzeug der Autobahnmeisterei übersehen, eine Vollbremsung gemacht und habe sich mit dem Lastwagen "auf die Seite gelegt", sagte ein Polizeisprecher in der Nacht zu Mittwoch.

22.02.2018

Vor dem Hintergrund heftiger Kritik von Grünen und FDP berät der Haushaltsausschuss des niedersächsischen Landtags heute noch einmal über die geplanten Mehrausgaben des Landes für dieses Jahr. Sollte es danach keinen Klärungsbedarf mehr geben, würde der Landtag den Nachtragshaushalt voraussichtlich in der Landtagssitzung in der kommenden Woche mit den Stimmen von SPD und CDU beschließen.

22.02.2018
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