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Brockenwirt Hans Steinhoff.

Brockenwirt Hans Steinhoff. © Matthias Bein/Archiv

Tourismus

Brockenwirt Hans Steinhoff gestorben

Brockenwirt Hans Steinhoff ist gestorben. Das bestätigte die Stadtverwaltung von Wernigerode am Freitag. Zuvor hatte die "Magdeburger Volksstimme" über den Tod des 72-Jährigen berichtet.

Schierke. Steinhoff wurde bekannt, weil er gleich nach der Grenzöffnung auf dem 1141 Meter hohen Brocken für die Gastronomie sorgte - zunächst mit Bockwurst, Gulaschkanone und Glühwein. Später kamen eine Gaststätte und ein Hotel auf dem Brockenplateau hinzu.

Auch in Schierke betrieb er Gaststätten und Hotels - mit seinen beiden Kindern, die nun ohne ihren Vater auskommen müssen. "Mir war klar, dass viele, viele Menschen den so lange unerreichbaren Sehnsuchtsberg erklimmen wollten", hatte Steinhoff einmal gesagt.

Den Brocken bezeichnete der gelernte Konditor als "meinen Berg". Er war dabei gewesen, als die militärischen Sicherheitsanlagen am 3. Dezember 1989 fielen - gut drei Wochen nach dem Fall der Berliner Mauer. 25 Jahre später, im Dezember 2014, hatte Steinhoff zu den bewegenden Momenten gesagt: "Ich konnte es kaum fassen. Ich durfte wieder auf meinen Berg."

Steinhoff gründete auch den über die Grenzen Sachsen-Anhalts hinaus bekannten Brockenstammtisch. Dort brachte er Leute aus Ost und West zusammen, es wurde über die drängendsten Probleme diskutiert.

dpa


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