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Bremer Wirtschaft lobt offenes Gesprächsklima im Iran

Wirtschaftsvertreter aus der Hansestadt Bremen haben nach einer Reise in den Iran die Offenheit der dortigen Gesprächspartner gelobt. Privatwirtschaft und privates Engagement würden nicht nur gerne gesehen, sondern ganz bewusst unterstützt, sagte am Montag der Vizepräses der Handelskammer Bremen, Eduard Dubbers-Albrecht.

Bremen. "Gleiches gilt für Auslandsinvestitionen, für die ein hohes Maß an Fairness gegenüber den Investoren zu erwarten ist."

Nach Angaben des Auswärtigen Amtes liegen schätzungsweise bis zu 80 Prozent der iranischen Wirtschaft in den Händen des Staates und religiöser Stiftungen. Die Regierung in Teheran sei allerdings bestrebt, den privaten Anteil spürbar zu erhöhen. Durch die - inzwischen größtenteils aufgehobenen - Sanktionen waren Bremens Exporte in den Iran zeitweise auf unter 7 Millionen Euro zurückgegangen.

In der vergangenen Woche war eine Bremer Wirtschaftsdelegation in Teheran, Isfahan und Kashan. Die Kammer sieht gute Chancen vor allem in den Branchen Maschinen- und Anlagenbau, Hafen- und Logistikwirtschaft sowie für die Schifffahrts- und Schiffzulieferindustrie. Auch für die Flugzeug- und Automobilindustrie sowie für die Lebensmittelwirtschaft und -technologie wird das Iran-Geschäft als perspektivreich eingeschätzt.

dpa


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