Navigation:
Studenten mit dem selbst konstruierten und gebauten Elektro-Rennwagen "BreMo15".

Studenten mit dem selbst konstruierten und gebauten Elektro-Rennwagen "BreMo15". © Ingo Wagner

Hochschulen

Bremer Studenten bauen Rennwagen mit Elektroantrieb

Gefahren ist "BreMo15" noch keinen Meter. Die erste Testfahrt ist erst für die nächste Woche geplant. Aber BWL-Student Henry Wolter ist sich sicher, dass alles funktioniert: Studenten der Bremer Universität präsentierten am Freitag einen elektrisch angetriebenen Rennwagen, an dem sie neun Monate getüftelt haben.

Bremen. Mit dem drei Meter langen Einsitzer treten sie beim weltweit größten studentischen Konstruktionswettbewerb "Formula Student Germany" vom 28. Juli bis 2. August auf dem Hockenheimring an.

Um zu gewinnen, zählen nach Angaben von Henry Wolter nicht nur Geschwindigkeit, Beschleunigung und Wendigkeit des Fahrzeugs, sondern auch die Marketingstrategie und der Businessplan. An dem Projekt arbeiteten 50 Bremer Studenten aus verschiedenen Studiengängen wie Informatik und Produktionstechnik. "Das war eine sehr gute Möglichkeit, das an der Uni Gelernte auch praktisch umzusetzen", sagte Technomathe-Student Marcel Reimers. "Und dann können wir unsere Leistung auch noch mit anderen Unis messen."

"BreMo15" ist der dritte Rennwagen, mit dem Bremer Studenten an dem internationalen Wettbewerb teilnehmen. "Er ist 40 Kilo leichter als sein Vorgänger", sagte Henry Wolter. Dadurch und wegen der aerodynamischen Verkleidungen werde er auch schneller und wendiger als "BreMo14" sein, der 100 Kilometer pro Stunde fahren kann. Insgesamt qualifizierten such für den Wettstreit in der Kategorie "Elektro" 40 Teams. Im letzten Jahr belegten die Bremer den 36. Platz. "Dieses Mal wollen wir oben mitfahren", sagt Henry Wolter.

dpa


Bildergalerien Alle Galerien
Anzeige
Die Bahn verspricht, pünktlicher zu werden - schafft sie das?

Alles über Hannover 96

Spielberichte, Hintergründe, Analysen - lesen Sie hier alles über Hannover 96.

Bilder des Tages

../dpa-InfoLine_rs-images/large/urn-newsml-dpa-com-20090101-140912-99-04060_large_4_3.jpg

Waschtag: Ein niederländischer Kavallerist wäscht zum «Prinsjesdag» den Schweif seines Pferdes. Foto: Martijn Beekman

zur Galerie