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Bildung

Bremer Neuntklässler Schlusslicht im Fach Deutsch

Die Neuntklässler in Bremen haben in einer bundesweiten Vergleichsstudie im Fach Deutsch erneut schlecht abgeschnitten. Getestet wurden Zuhören, Lesen und Orthografie - hier landete Bremen im Vergleich mit den übrigen Bundesländern auf dem letzten Platz.

Berlin/Bremen. Das geht aus dem am Freitag in Berlin vorgestellten Ländervergleich "IQB-Bildungstrend 2015" der Kultusministerkonferenz (KMK) hervor.

Der Bremer Senat spricht von einem enttäuschenden Ergebnis. "Andererseits machen wir kleine Fortschritte und rücken an den Bundesdurchschnitt heran", teilte Frank Pietrzok, Staatsrat bei der Senatorin für Kinder und Bildung, mit. In der Rechtschreibung konnten sich die Bremer Schüler im Vergleich mit 2009 zwar leicht verbessern, bleiben aber Schlusslicht. In Englisch konnten sie sich sowohl im Hör- als auch im Leseverstehen verbessern. Im Hörverstehen liegen sie etwa vor Berlin auf Platz 12, im Leseverstehen sind sie aber weiterhin an letzter Stelle.

Für das schlechte Abschneiden macht der Senat die Lebensumstände der Schüler - beispielsweise Armut, niedriger Bildungsstand oder Arbeitslosigkeit der Eltern - und den hohen Anteil der Schüler mit Migrationshintergrund verantwortlich. Für die Studie wurden mehr als 37 000 Schüler der 9. Jahrgangsstufe aus den Bundesländern getestet.

dpa


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