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Der Flur der Neonatalen Intensivstation im Klinikum Bremen-Mitte.

Der Flur der Neonatalen Intensivstation im Klinikum Bremen-Mitte. © Ingo Wagner/Archiv

Krankenhäuser

Bremer Klinikum plant neue Frühchenstation

Das Bremer Klinikum Bremen-Mitte will nach der Schließung der Frühchenstation vor einigen Jahren wieder die Betreuung zu früh geborener Babys übernehmen. Dazu solle der Neubau des Eltern-Kind-Zentrums um eine Etage aufgestockt werden, sagte Karen Matiszick vom Klinikverbund Bremen am Mittwoch.

Bremen. Zuvor hatten die "Bild"-Zeitung online und der Bremer "Weser-Kurier" über die Pläne berichtet. Die Finanzierung dieser rund 20 Millionen Euro umfassenden zusätzlichen Investition sei noch völlig offen, sagte Matiszick. "Wir können das allein nicht stemmen." Der Senat wolle sich Mitte Oktober mit dem Thema befassen.

Vor fünf Jahren waren drei Neugeborene auf der Frühchenstation an Keimen gestorbenen, weitere waren infiziert, überlebten aber. Im März 2012 wurde die Station im Klinikum Mitte endgültig geschlossen.

Es sei der Wunsch aus Fachkreisen gewesen, neben dem neuen Zentrum auch eine Geburtshilfe und eine Frühchen-Abteilung anzubieten, sagte Matiszick. Hintergrund sei, dass Betten für Geburtshilfe in Bremen immer knapper würden. Viele Schwangere aus dem niedersächsischen Umland kämen zur Entbindung nach Bremen, weil im Nachbarland viele Entbindungsstationen geschlossen worden seien. Bei einem positiven Finanzierungsbescheid der Landesregierung sei der Ausbau machbar. "Eine Entscheidung ist noch nicht gefallen", sagte Matiszick. Die Eröffnung des Eltern-Kind-Hauses ist für den Sommer 2018 geplant.

dpa


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