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Abgeordnete in der Bremischen Bürgerschaft.

Abgeordnete in der Bremischen Bürgerschaft. © Carmen Jaspersen/Archiv

Bürgerschaft

Bremer Bürgerschaft blickt auf 70 Jahre zurück

Mit einer Sondersitzung und einem ökumenischen Gottesdienst hat die Bremische Bürgerschaft am Sonntag an ihre erste Sitzung nach freien Wahlen vor 70 Jahren erinnert.

Bremen. Die Bürgerschaft kam nach ihrer von den Nazis erzwungenen Selbstauflösung 1933 am 30. Oktober 1946 erstmals wieder als frei gewähltes Parlament zusammen. Sie wurde 1947, nachdem Bremerhaven zum Land Bremen hinzukam, um Abgeordnete aus der Seestadt erweitert.

"Der 30. Oktober 1946 markiert den Wiederbeginn repräsentativer Demokratie und bremischer Selbstverantwortung nach dem Zusammenbruch des Deutschen Reichs und der Befreiung vom Faschismus", heißt es in einer gemeinsamen Resolution von SPD, CDU, Grünen, Linken und FDP.

Auch erklärten sie, die Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus müsse stets wachgehalten werden: "Mit Entsetzen stellen wir wieder ein stärkeres Aufkommen von Rechtspopulismus und Rechtsextremismus fest." Die Abgeordneten positionierten sich gegen jede Form von Extremismus: "Nie wieder werden wir dulden, dass die Saat von Antisemitismus, Rassismus, religiösem Fanatismus, Diskriminierung und Intoleranz in unsere Gesellschaft getragen wird!"

dpa


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