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Gesellschaft

Bremen will das Verstreuen der Asche Verstorbener erlauben

In Bremen kann die Asche von Verstorbenen möglicherweise bald auf Privatgrundstücken oder speziellen Friedhofsbereichen verstreut werden. Mit einer entsprechenden Gesetzänderung befasst sich am Dienstag ein Ausschuss der Bürgerschaft.

Bremen. Das kleinste Bundesland wäre damit Vorreiter bei Ausnahmen vom Friedhofszwang in Deutschland. Voraussetzung für das Verstreuen der Asche sei, dass dies der Wille des Verstorbenen und schriftlich festgehalten sei.

Ursprünglich wollte die rot-grüne Mehrheit auch erlauben, dass Angehörige Urnen für zwei Jahre mit nach Hause nehmen dürfen, bevor sie beigesetzt werden. Weil ein Rechtsgutachten aber Zweifel an der Verfassungsmäßigkeit aufwarf, wurde der Gesetzentwurf überarbeitet. Die CDU-Opposition kritisierte auch den neuen Vorschlag. Er werde der Würde der Verstorbenen nicht gerecht, erklärte Fraktionschef Thomas Röwekamp am Montag mit. Eine endgültige Entscheidung muss das Landesparlament treffen.

dpa


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