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Ein Mann zeigt seine leere Hosentasche. Foto: Peter Steffen/Archiv

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Finanzen

Bremen hat im Schnitt weiter die meisten Privatinsolvenzen

Bei der Zahl der Privatinsolvenzen bleibt die Freie Hansestadt Bremen im bundesweiten Vergleich trauriger Spitzenreiter. Im kleinsten Bundesland meldeten im ersten Halbjahr 748 Menschen eine Privatinsolvenz an - damit kommen 111 Fälle auf je 100 000 Einwohner, wie die Wirtschaftsauskunftei Bürgel am Montag in Hamburg mitteilte.

Bremen/Hamburg. Demnach steht Hamburg mit 90 Privatinsolvenzen je 100 000 Einwohner auf dem zweiten Platz, gefolgt von Niedersachsen mit 88 Fällen je 100 000 Einwohner. Im bundesweiten, relativen Vergleich war Bremen bereits in den vergangenen Jahren das Bundesland mit den meisten Verbraucherinsolvenzen.

Nach dem "Schuldenbarometer" lag der Bundesdurchschnitt im ersten Halbjahr bei 64 Insolvenzen je 100 000 Einwohner. Die wenigsten Privatinsolvenzen meldeten Baden-Württemberg und Bayern mit jeweils 46 Fällen je 100 000 Einwohner, gefolgt von Thüringen mit 51. Als Gründe für eine Privatinsolvenz nennt die Wirtschaftsauskunftei Arbeitslosigkeit, reduzierte Arbeit, Einkommensarmut, gescheiterte Selbstständigkeit, ein zum Einkommen unpassendes Konsumverhalten, Veränderungen in der familiären Situation wie eine Trennung und Krankheit. Eine Gruppe, bei der die bundesweiten Fallzahlen in den vergangenen Jahren gestiegen sind, sind Menschen ab 61 Jahren.

dpa


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