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Polizisten führen vor einer Erstaufnahmestelle einen Verdächtigen ab.

Polizisten führen vor einer Erstaufnahmestelle einen Verdächtigen ab. © Uwe Anspach/Archiv

Kriminalität

Braunschweiger Flüchtlings-Soko: Zusammenarbeit klappt

Der Anstieg der Ladendiebstähle rund um die Landesaufnahmebehörde im Braunschweiger Stadtteil Kralenriede ist überschaubar. Die Polizei registrierte dort in den ersten drei Quartalen 2015 zwar 135 Fälle (Vorjahreszeitraum: 48).

Braunschweig. Inspektionsleiterin Cordula Müller verwies aber am Dienstag darauf, dass in diesem Jahr rund 15 000 Menschen die Behörde durchlaufen hätten. Im Vorjahreszeitraum waren es den Angaben zufolge deutlich weniger.

In Niedersachsens zweitgrößter Stadt gibt es eine 13-köpfige Sonderkommission, die auf Straftaten von Flüchtlingen spezialisiert ist. Diese versucht gemeinsam mit der Justiz, Kriminelle möglichst noch in Braunschweig zur Rechenschaft zu ziehen - der Soko zufolge mit Erfolg. So werde verhindert, dass Straftäter auf ihrer Flucht den Ort wechseln und sich einem Verfahren entziehen, erklärte Müller. "Es darf nicht der Eindruck entstehen: Das darfst Du hier."

Kripo-Chef Ulf Küch machte deutlich, dass Flüchtlinge nicht per se krimineller seien - auch wenn es unter ihnen organisierte Banden gebe. "Das ist ähnlich wie bei einem Fußballspiel. Da sind immer welche dabei, die Theater machen."

dpa


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