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Brände

Brandopfer in Aalen starb vermutlich an Rauchvergiftung

Vier Tage nach dem Brand eines Wohn- und Geschäftshauses mit einem Todesopfer in Aalen liegt ein vorläufiges Obduktionsergebnis vor: Nach Polizeiangaben vom Mittwoch führte eine Rauchvergiftung zum Tod eines 59-jährigen Mannes.

Aalen. Die Bestätigung durch ein toxikologisches Gutachten stehe allerdings noch aus. Das Feuer ausgelöst habe das Abbrennen eines Silvesterböllers. Die Staatsanwaltschaft Ellwangen und das Polizeipräsidium Aalen verdächtigen einen 21-Jährigen der fahrlässigen Brandstiftung und fahrlässigen Tötung. Er sitzt in Haft. Der Sachschaden am Haus beträgt laut Polizei mehrere Hunderttausend Euro.

Die Flammen hatten sich in der Nacht zum Samstag von einem der bewohnten oberen Stockwerke des Gebäudes ausgebreitet. Eine zum Zeitpunkt geöffnete Gaststätte im Gebäude konnte rechtzeitig evakuiert werden. Die Feuerwehrleute hatten den Brand rasch im Griff. Das Brandopfer fanden die Einsatzkräfte noch während der Löscharbeiten. Opfer von Bränden kommen meist nicht durch direkte Flammeneinwirkung, sondern durch den schädlichen Rauch ums Leben.

dpa


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