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Brandanschlag-Prozess: Aufhebung des Haftbefehls gefordert

Im Prozess um den Brandanschlag von Salzhemmendorf hat der Verteidiger der angeklagten Frau die Aufhebung des Haftbefehls für seine Mandantin gefordert. Der Rechtsanwalt forderte in seinem Plädoyer kein konkretes Strafmaß für die 24-Jährige, er wünsche sich aber wohl eine Bewährungsstrafe, sagte ein Sprecher des Landgerichts Hannover.

Hannover. Am Mittwoch wollen die Verteidiger der beiden Männer ihre Schlussvorträge halten, das Urteil soll am Donnerstag gesprochen werden.

Die Frau ist gemeinsam mit den beiden 25 und 31 Jahre alten Männern wegen versuchten Mordes angeklagt. Das Trio soll aus Fremdenhass im vergangenen August einen Molotowcocktail in eine Flüchtlingsunterkunft in Salzhemmendorf im Kreis Hameln geworfen haben. Nur durch Zufall wurde niemand verletzt.

Die Staatsanwaltschaft hatte in ihrem Plädoyer eine achtjährige Freiheitsstrafe für den 31 Jahre alten Werfer des Brandsatzes gefordert. Sein 25 Jahre alter Kumpel soll nach dem Willen der Anklagevertreter sieben Jahre ins Gefängnis.

Für die 24-jährige Frau, die beide Männer zum Tatort fuhr, hielt die Staatsanwältin vier Jahre und zwei Monate Haft wegen Beihilfe für angemessen. Sechs Nebenklage-Vertreter schlossen sich am Montag in ihren Anträgen der Staatsanwaltschaft an.

dpa


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