Navigation:
Der Continental-Vorstandsvorsitzende Elmar Degenhart.

Der Continental-Vorstandsvorsitzende Elmar Degenhart. © Holger Hollemann/Archiv

Auto

Branche macht künftig mehr Geld mit Service als mit Autos

Das eigene Auto als Statussymbol droht in fernerer Zukunft zumindest in Großstädten nach Ansicht von Continental-Chef Elmar Degenhart auszusterben. "Im Jahr 2050 werden über zwei Drittel aller Menschen in Städten leben", sagte Degenhart am Freitag auf der Hauptversammlung des Konzerns in Hannover.

Hannover. "Die Stadtbewohner werden dann auf den Besitz eines Fahrzeugs weniger Wert legen als heute". Die Gesamtflotte bestehe dann aus flexiblen und autonomen Fahrzeugen.

Der Schlüssel dazu seien Autos als Teil des Internets. Schon in den kommenden fünf Jahren werde demnach vor allem die Vernetzung von Fahrzeugen drastisch zunehmen. "Allein über 250 Millionen Fahrzeuge werden miteinander und mit ihrer Umgebung kommunizieren", sagte Degenhart. "Gerade junge Menschen wollen solch eine deutlich intelligentere Mobilität." Für die Branche heißt das auch: Die Kunden von morgen nutzen Autos nach Gelegenheit, sie kaufen sie nicht mehr.

Daraus entstünden aber auch Chancen für neue Dienstleistungen rund um die Mobilität. "Die Nachfrage danach steigt wahrscheinlich weit über das Umsatzvolumen des Fahrzeugmarkts hinaus." Expertenmeinungen wie etwa die kürzlich vorgelegte Studie des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation sagen für autonom fahrende Wagen einen Milliardenmarkt auch abseits der Automobilindustrie voraus.

dpa


Bildergalerien Alle Galerien
Anzeige
Was halten Sie von einem Rauchverbot im Auto?

Alles über Hannover 96

Spielberichte, Hintergründe, Analysen - lesen Sie hier alles über Hannover 96.

Bilder des Tages

../dpa-InfoLine_rs-images/large/urn-newsml-dpa-com-20090101-140912-99-04060_large_4_3.jpg

Waschtag: Ein niederländischer Kavallerist wäscht zum «Prinsjesdag» den Schweif seines Pferdes. Foto: Martijn Beekman

zur Galerie