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Fahnen mit dem Bosch-Logo wehen am Bosch Campus im Wind.

Fahnen mit dem Bosch-Logo wehen am Bosch Campus im Wind. © Franziska Kraufmann/Archiv

Auto

Bosch verkauft Anlasser-Sparte nach China

Die Anlasser-Sparte des Autozulieferers Bosch wird nach China verkauft. Ein Vertrag mit einem asiatischen Konsortium sei am Dienstag unterzeichnet worden, teilte Bosch am Dienstag mit.

Hildesheim. Die Käufer sind der Zulieferer ZMJ (Zhengzhou Coal Mining Machinery Group) und die Investmentfirma China Renaissance Capital Investment als Kapitalgeber. Zuvor hatte die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" berichtet.

Vertreter des Konsortiums stellten sich Fragen der Belegschaft in der Firmenzentrale Schwieberdingen bei Stuttgart, am Mittwoch wollen sie im Werk in Hildesheim auftreten. Die Käufer wollen alle Bosch-Mitarbeiter übernehmen.

Bosch stellt in Hildesheim seit 1940 Starter, Generatoren, Magnetzünder und Schwungkraftanlasser her. Neben dem Werk der Sparte Starter und Generatoren ist das Segment Car Multimedia im Stadtteil Hildesheimer Wald angesiedelt. Die Trennung vom Segment Starter und Generatoren wurde schon 2015 eingeleitet. Zunächst war ein Kooperationsmodell mit einer anderen Firma denkbar, nun kommt es zur Trennung.

Die Tochter hat knapp 7000 Mitarbeiter, davon gut 1000 in Deutschland. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Sicher ist der Deal noch nicht. Kartellbehörden müssen zustimmen, Wettbewerbsbedenken dürfte es aber nicht geben.

dpa


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