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Notfälle

Bombenentschärfung bremst Bahnverkehr aus

Wegen einer der größten Bombenentschärfungen in Deutschland seit dem Zweiten Weltkrieg in Hannover müssen Bahnreisende sich am Sonntag auf Behinderungen einstellen.

Hannover. Betroffen sind nicht nur Reisende mit Fahrtziel Hannover, sondern insbesondere auch in Hannover umsteigende Fernreisende. Praktisch alle über Hannover fahrenden IC- und ICE-Züge steuern zwar wie gewohnt ihr Ziel an, halten vielfach ab dem frühen Nachmittag aber nicht mehr im Hauptbahnhof. Stattdessen gibt es Ersatzhalte in Wolfsburg, Lehrte, Wunstorf und Hannover Messe/Laatzen. Oft müssen Reisende sich auf einen zusätzlichen Umstieg und längere Fahrzeiten einrichten.

Für die Entschärfung von fünf möglichen Blindgängern auf einem Baugelände müssen am Sonntag rund 50 000 Anwohner ihre Häuser verlassen. Eine größere Aktion gab es bisher nur in Augsburg: Dort waren im Dezember vergangenen Jahres 54 000 Menschen von einer Bombenentschärfung betroffen gewesen.

Im regionalen Bahnverkehr verkehren die aus Richtung Minden, Nienburg und Bremen kommenden Züge bis Hannover-Nordstadt oder Hannover-Leinhausen, wo ein direkter Umstieg in die Straßenbahn zum Stadtzentrum und Hauptbahnhof möglich ist. Die erixx-Züge aus der Lüneburger Heide fahren nur bis Langenhagen mit Umstiegsmöglichkeit auf die S-Bahn. Die Metronom-Züge zwischen Uelzen und Göttingen stoppen zwar wie gewohnt im Hauptbahnhof, lassen wegen einer Umleitung die Halte Isernhagen, Großburgwedel und Langenhagen aus. Hier fahren Ersatzbusse. Auch die Züge der Westfalenbahn von Braunschweig nach Rheine und Bielefeld lassen den Halt im Hauptbahnhof aus, Reisende nach Hannover müssen in Lehrte oder Wunstorf umsteigen.

dpa


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